Manuel Domingo Castellanos

Manuel Domingo Castellanos, Maler und Doktor der Schönen Künste an der Complutense Universität von Madrid. Seine Arbeit enthüllt die Frage nach dem Mehrdimensionalen im Zweidimensionalen, indem er die Inkonkretion oder das Abklingen des Fokus mit kalten Zeichnungslinien kombiniert. Damit schafft er eine Dynamik und eine Hierarchie von Objekten und Ideen, die dem Betrachter ermöglicht, diese Hierarchie aufzubauen und das Auge des Betrachters will diese Hierarchie aufzubauen. Es ist, als ob Manuel wollte, dass der Betrachter mit seinem Blick die Geschichte konstruiert, die Geschichte, die das Werk für jede Zuschauer individuell enthält.

Manuel durch seines Werks ist seiner Linie treu geblieben. In seiner Doktorarbeit analysiert er einen kunstinternen Dialog zwischen Malerei und Fotografie. Wie er selbst in seiner Doktorarbeit ausdrückt: Die Fotografie hat nicht nur die bildende Kunst bereichert und verfeinert, sondern auch verändert die Art und Weise, unsere Umwelt zu beobachten und zu verstehen. Manuel zeigt in seiner Arbeit sein Interesse an der Fotografie und seine Möglichkeiten, den Moment festzuhalten. Jedes Werk und jedes Bild ist angereichert mit einer figurativen Prosafreiheit, die ihm seine Pinsel beim Spielen mit Texturen und Linien bringen.

Thesis: (Es) La tecnificación del boceto: Jardiel, Delacámara y García Benedí.  ISBN: 84-669-0913-3